Ende gut - alles gut!? Beiträge zur Eschatologie aus pfingstlicher Sicht

Art-Nr.
BUW039
GTIN
9783942001748

Ende gut - alles gut!? Beiträge zur Eschatologie aus pfingstlicher Sicht
Ende gut - alles gut!? Beiträge zur Eschatologie aus pfingstlicher Sicht

Merkmale
Auflage
1. Auflage 2016
Reihe
Material zum geistlichen Dienst, Band 23
Seitenzahl
144
Format
Paperback
ISBN
978-3-942001-74-8

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Ende gut - alles gut!? Beiträge zur Eschatologie aus pfingstlicher Sicht

„Ende gut … alles gut!“ – So könnte das (erhoffte und gewünschte) Fazit zur christlichen Endzeiterwartung lauten. Allerdings wird diese Kurzformel den vielen Fragen und Spekulationen nicht gerecht; auch blendet es aus, dass ganz unterschiedliche „Endzeitszenarien“ in christlichen Kreisen verbreitet wurden (und werden).
Wer sich jedoch ernsthaft mit den Aussagen der Bibel zur Endzeit befassen möchte, kommt an der Verkündigung Jesu und der Apostel nicht vorbei. Die erste Christenheit hoffte auf die nahe Wiederkunft Christi (1Thess 4,13ff), um an der Vollendung seiner messianischen Herrschaft teilzuhaben. Diese eschatologische (Nah-)Erwartung geriet im Laufe der Kirchengeschichte in den Hintergrund. Nur Randgruppen entdeckten sie wieder, darunter die frühe Pfingstbewegung, die erwartungsvoll und mit Glauben betete: „Herr, komme bald!“
Dieser Band soll dem Leser helfen: 1. die Endzeitbotschaft Jesu im Lichte des frühjüdischen Hintergrunds besser zu verstehen; 2. die lebhafte Erwartung der Wiederkunft Christi (Maranatha) als Kern der christlichen Hoffnung und Spiritualität neu zu würdigen; 3. dem „Verlust der Naherwartung der Wiederkunft Christi“ (Olpen) in der westlichen Pfingstbewegung entgegenzuwirken und zu neuer Vitalität verhelfen. Schließlich soll auch ein Einblick in die Entwicklung der Eschatologie innerhalb der Pfingstbewegung gewährt werden. Der letzte Beitrag endet daher in einem Plädoyer für eine Erneuerung der eschatologischen „Naherwartung“.

Die Autoren

Ole Dost, Studienrat und Pfarrer der Evangelischen Kirche in Württemberg. Nach seinem Studium am Theologischen Seminar BERÖA schloss sich ein Studium der Evangelischen Theologie an der Universität Tübingen an. Dort beschäftigte er sich u. a. mit den Textfunden aus Qumran, was seine Neugierde weckte und zu weiteren Forschungen bzgl. des frühen Judentums führte. Derzeit ist er für den Religionsunterricht an den Gymnasien in Sulz am Neckar und Oberndorf am Neckar verantwortlich.

Dr. Hubert Jurgensen hat sich im Rahmen einer Promotion an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Straßburg und als langjähriger theologischer Dozent an pfingstlichen Theologischen Seminaren mit dem Thema der neutestamentlichen Eschatologie intensiv beschäftigt. Es ist ihm ein großes Anliegen, zu einem ausgewogenen und biblisch fundierten Umgang mit den damit verbundenen Fragen innerhalb der Pfingstbewegung beizutragen.

Dr. Bernhard Olpen, leitender Pastor des „Christlichen Zentrums Düsseldorf“ (CZD), Dozent für Neuere Kirchengeschichte am Theologischen Seminar BERÖA sowie stellvertretender Leiter des Theologischen Ausschusses des BFP. Er ist Autor mehrerer Bücher zu geschichtlichen und kirchengeschichtlichen Themen.